Fragen der Oberhessischen Presse zur Kommunalwahl

Was soll mit der Kreisstraße 3 passieren?“

Peter Hartmann (CDU): Durch das vom Landkreis gewählte Beschlussverfahren ist bei den Menschen leider der Eindruck entstanden, als sei die Entscheidung über die Zukunft der K3 bereits endgültig gefallen. Das hat verständlicherweise für großen Unmut in der Bevölkerung gesorgt. Wir verlangen, dass das weitere Verfahren ergebnisoffen geführt wird. Wir stehen für einen Dialog mit der Bürgerschaft. Wir wollen keine Entscheidung über die Köpfe unserer Bürgerinnen und Bürger hinweg. Daher gilt es jetzt, das verlorene Vertrauen zurückzugewinnen. Dies kann nur durch eine direkte Beteiligung der Menschen vor Ort erfolgen. Wir begrüßen daher die anstehende Bildung eines Arbeitskreises, der den gesamten weiteren Prozess begleiten soll. Neben den Parlamenten von Rauschenberg und Cölbe muss auch der Arbeitskreis vor allen künftigen Entscheidungen angehört werden. Wenn es im Ergebnis nicht gelingen sollte, die Bürgerschaft davon zu überzeugen, dass eine Umwandlung der K3 zu einem kombinierten Rad- und Wirtschaftsweg vertretbar ist, also die Nachteile gegenüber den Vorteilen überwiegen, dann ist letztlich der Bürgerwille zu akzeptieren und die Straße muss erneuert und in ihrer bisherigen Funktion erhalten bleiben.